Mit dem Hund in den Urlaub: Was müsst ihr dabei beachten

Tipps für die Reise mit dem Hund

Jedes Jahr, wenn die Ferien beginnen, werden zahlreiche Hunde im Tierheim abgegeben oder auf der Autoraststätte ausgesetzt. Ein Unding, welches ich persönlich nicht verstehen kann. Wie kann man nur einem Tier solch eine Qual antun. Wie ich erwähnte, ich züchte Briard Hunde und bevor ich einen Hund weitergebe, interviewe ich die neuen Besitzer genau. Ich stelle ihnen Fragen und mache sie liebevoll darauf aufmerksam, dass sie für mindestens 10 Jahre ein Tier bei sich aufnehmen, welches zur Familie gehört. Viele Menschen denken nicht so weit. Manche glauben, die Sache hat sich in 2 Jahren erledigt bzw. wissen viele nicht, was sich in zwei Jahren alles verändern kann.

Wer irgendwann ins Ausland gehen möchte, Weltreisen unternehmen will oder ähnliches, sollte es auf jeden Fall sein lassen. Auch jene, die häufig umziehen und keinen fixen Lebensmittelpunkt haben, sollten es lassen. Außer ihr fährt mit dem Wohnwagen und parkt immer dort, wo Hunde erlaubt sind. Dies nur zum Einstieg und zum Thema Hunde im Urlaub. Viele machen sich nämlich erst dann Gedanken darum, wenn der Urlaub ansteht und dann stehen viele mit einem großen Fragezeichen da.

Wo am besten Urlaub mit einem vierbeinigen Familienfreund machen? Gibt es Tipps

Fernreisen sind tabu, auch solltet ihr es vermeiden mit dem Flugzeug zu fliegen. Falls es nicht anders geht, dann solltet ihr den Hund gut darauf vorbereiten und mit einer Linie fliegen, die Tiere wirklich gut behandelt. Je billiger die Airline, desto schlechter. Erkundigt euch im Vorfeld, welche Möglichkeiten es gibt. Grundsätzlich empfehle ich mit dem Auto zu fahren. Mit dem Zug ist es auch möglich, wenn die Strecken kurz sind. Beachtet, dass der Hund zwischendurch Auslauf benötigt. Mit dem Auto ist dies am besten möglich. In Deutschland, Österreich, in der Schweiz und auch in den vielen anderen Nachbarländern gibt es viele Urlaubsmöglichkeiten für Hunde. Zahlreiche hundefreundliche Strände warten auf die Vierbeiner. Ob an der Ostsee oder in Italien. Hier solltet ihr euch im Vorfeld unbedingt erkundigen, wo Hunde erlaubt sind und wo nicht.

Leider gibt es auch Orte, wo Hunde nicht gerne gesehen sind. Aus dem Grund solltet ihr die Reise immer rund um den Hund basteln und nicht umgekehrt. Es muss nicht unbedingt ein See sein oder das Meer. Auch Urlaub am Bauernhof oder irgendwo am Land, im Wald oder am Berg macht Spaß und bietet dem Hund jede Menge Auslauf. Informiert euch im Internet, es gibt mittlerweile viele Tourismusinfoseiten, die den Hunden einen eigenen Bereich widmen. Falls nicht, fragt beim Touristenzentrum nach, man wird euch freundlich Auskunft geben. Wichtig: Auch der Unterkunftsgeber muss mit Hunden einverstanden sein. Diesen Punkt vergessen einige bei der Buchung und ärgern sich im Endeffekt.

Achtet auf Gesundheit eures Hundes, bereitet ihn vor und impft, falls es notwendig ist

Im Vorfeld solltet ihr zum Tierarzt gehen und euch beraten lassen, ob bestimmte Impfungen notwendig sind. Auch soll dieser abchecken, ob das Tier gesund ist. Während der Fahrt ist es wichtig, dass der Hund genügend Luft erhält, Wasser und Auslauf. Am Urlaubsort solltet ihr ihm Rückzugmöglichkeiten bieten, damit er sich ausruhen kann. Hunde leiden genauso wie Menschen an der Hitze. Packt Ohrentropfen ein und noch weitere wichtige Medikamente, die euch der Tierarzt empfiehlt. Manchmal lohnt sich der Abschluss einer Reiseversicherung für Tiere. Bedenkt, Tierarztkosten sind teuer und vor allem im Ausland. Vorbereitung ist alles. Falls der Hund in einem Transportkorb reisen muss, setzt ihn hinein, sorgt für eine gemütliche Stimmung und gewöhnt ihn daran, damit er sich wie zu Hause fühlt, wenn er zum Beispiel im Flugzeug transportiert wird. Wie gesagt, die Reise beginnt bereits bei der Anschaffung von einem Hund. Denkt darüber nach, ob ihr euer Hobby mit dem Vierbeiner vereinbaren könnt.

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